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 Das Tal der Schlösser und Gärten Das Hirschberger Tal in Schlesien — ein gemeinsames Kulturerbe
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 Foto: Pawel Lipinski, 2001 - Muzeum Okregowe w Jeleniej Górze | Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten und interessantesten Kulturlandschaften Europas. Von alters her haben hier Grafen, Fürsten und Könige residiert. Polnisch-schlesische Piasten und aus Süddeutschland eingewanderte Ritter, die zu den Gründern großer schlesischer Adelsgeschlechter wurden, standen hier im Dienst der polnischen, böhmischen, preußischen und Habsburger Krone. Sechsunddreißig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser weisen auf diese große Geschichte hin. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der politischen Neuordnung in Europa ging die Glanzzeit der Schlösser im Hirschberger Tal zu Ende. Heute , nach der politischen Wende in Europa gibt es eine neue Chance für die Region. Fünf deutsche und polnische Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schlösser und Gärten in Hirschberger Tal zu berichten.
Diese Ausstellung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit folgender Institutionen: Architekturmuseum Breslau; Bezirksmuseum Hirschberg; Gesellschaft für interregionalen Kulturaustausch, Berlin; Monumenta Silesiae, Görlitz; Zentrum für den Schutz historischer Landschaften, Nationales Kulturinstitut, Warschau; Landesdenkmalamt, Berlin. Die Realisierung des Projektes wurde ermöglicht aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien in Berlin, des Sächsischen Staatsministeriums des Innern in Dresden und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten Herrn Dr. Robert de Jong, Amsterdam (ICOMOS-IFLA), des Staatsministers Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Berlin und des Ministers Herrn Kazimierz-Michal Ujazdowski, Warschau, wurde dieses gemeinsame Projekt zunächst im Juni im Museum für Architektur, Breslau eröffnet. Im Sinne des gemeinsamen Zieles wurde sie dann ab September in Hirschberg gezeigt. Schloß Britz war die erste Station dieser Wanderausstellung in Deutschland. |
| Dauer der Ausstellung: | Samstag, 30. November 2001 bis Sonntag, 27. Januar 2002 |
|  | Adresse: Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin (Neukölln) Telefon: 030 - 609 7923 0, Telefax: 030 - 606 48 09 Fahrverbindung: U Parchimer Allee, dann Bus 144, 174, 181 |  |
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