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Schloß Britz
Schloß Britz 1938 (Quelle: Britzer Heimatbote, Britzer Bürgerverein e.V.)
Rundum-Ansichten aus Neukölln


Die andere Seite des Gutes - ohne Glitzerfassade.

... zum Teil I        ... zum Teil II

Nach Aufzeichnungen der Berliner Stadtgüter aus dem Jahre 1955.
Die Entwicklung des STADTGUTES BRITZ nach dem Zusammenbruch im Jahr 1945 und die Vorgeschichte.

Quelle: Heimatbote 3/2009 und 4/2009 des Britzer Bürgervereins


Sonntag, 6. Mai 2012, um 19.00 Uhr im Festsaal

Concert Melodies Françaises
Nicole Fournié – Sopran, Mélina Burlaud – Klavier

Mit Werken von Fauré, Duparc, Debussy, Deodad de Severac, Satie, Saint-Saëns, Pulenc, Kunc, Ravel und Offenbach

Wir freuen uns sehr, Ihnen ein bezauberndes Kleinod der Konzertkultur auf Schloß Britz präsentieren zu dürfen. In unserem Festsaal des Schlosses werden Sie einmal mehr das sehr beliebte, stimmungsvolle Ambiente finden. Das Programm stellt zunächst eine Reise durch die französische Lyrik des Victor Hugo, Baudelaire, Verlaine und anderen mehr dar und durchquert wechselreiche Stimmungen und Farben. Darüber hinaus bietet es ein Panorama vom Repertoire der französischen Melodie, u.a. mit berühmten Werken von Berlioz, Debussy, Ravel und auch unbekannten Komponisten wie Deodad de Severac oder Aloys Kunc. Dieses Konzert ist eine Reise durch die Musikgeschichte, denn von Berlioz bis Satie folgt die «Melodie Française» einem roten Faden, – von der französischen Romantik über den Impressionismus bis zur Moderne und zum Cabaret-Chanson. Zur Uraufführung des neuen Programms „Concert Melodies Françaises“ der beiden herausragenden und sehr kreativen Künstlerinnen Mélina Burlaud und Nicole Fournié laden wir Sie herzlichst ein.

Mélina Burlaud ist Deutsch-Französin und im Jahre 1977 geboren. Sie hat als Pianistin eine Spezialausbildung in Vokalbegleitung im Bereich des Liedes und der Melodie. Mit dem Musikstudium hat sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt Pau begonnen. Danach studierte sie am Konservatorium in Toulouse, wo sie die ersten Preise in Klavier, Kammermusik und Orgel erhielt. 2001 bekam sie ein Stipendium der DAAD und setzte ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in der Klasse von Prof. Iwanzowa und Prof. Endres in Klavier, Prof. Fauth in Kammermusik und Prof. Rieger in Liedbegleitung fort. Mélina Burlaud war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nachdem sie ihr Diplom als Pianistin und Pädagogin erhalten hatte, studierte sie an der Universität Wien im postgradualen Lehrgang für Vokalbegleitung bei Prof. Lutz. 2011 erhielt sie am Conservatoire Supérieur in Paris das Diplom als Musikschuldirektorin. Seit 2006 ist sie Professorin für Klavier am Konservatorium in Pau und Toulouse. Im Rahmen verschiedener Akademien hat sie in Europa mit bedeutenden Künstlern gearbeitet u.a. mit Hans Leygraf, Jean Boyer, Dalton Baldwin, Udo Reinemann, Peter Schreier und Brigitte Engerer. Sie gab zahlreiche Konzerte in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und China, als Pianistin und Organistin, als Solistin und in Kammermusik.

Nicole Fournié (Sopranistin) studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt Toulouse, wo sie ihr Diplom in Gesang erhielt. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe : “Voix d’or” in Rouen, erster Preis beim Offenbach-Wettbewerb in Paris, Rita-Streich-Preis beim Lied- und Oratorium-Wettbewerb, Preis für zeitgenössische Musik und Opernpreis in Clermont Ferrand, Preis für Mélodie française in Saint Chamond, Operetten- Preis in Bezier und in Cesson-Sévigné. Nicole Fournié hat an vielen Meisterkursen teilgenommen, sowohl in Barockmusik (mit Howard Crook und den “Arts baroques” in Rouen) als auch im Opernbereich mit Maestro Michael Enguelov (Bulgarien) und Linda Bond- Perry (USA) und in “Art lyrique” mit Michèle Command und Gabriel Bacquier. Sie hat auch im interpretatorischen Bereich mit Mady Mesplé zusammengearbeitet. Sie legte ein einjähriges Praktikum an der «Chapelle Royale» unter der Leitung von Philippe Herreweghe ab. Danach trat sie in vielen Opern und Operetten im Rahmen des Theaters “Opera éclaté” auf. Seit 1992 ist sie in verschiedenen Produktionen auf der französischen Bühne eingeladen: Avignon, Tours, Saint Etienne, Vichy, Rouen, Tourcoing, Clermont-Ferrand, Marseille, Toulouse, Châtelet…wie auch an der Opera Royal in Lüttich und auf einer Konzerttournée in Spanien. Neben ihrer Opernkarriere widmet sie sich auch dem Lied- und Melodierepertoire, welches sie besonders schätzt. In diesem Rahmen gab sie, begleitet von dem Pianisten Jim Reilly, einen Melodie-Abend in Minneapolis (USA). Sie gibt regelmässige Meisterkurse im Rahmen des Festivals “Toulouse Melodie Française”. Seit September 2012 ist sie Professorin für Gesang am Konservatorium in Montauban.

Eintrittskarten zum Preis von 12 € (ermäßigt 7 €) sind im Vorverkauf im Schloß Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 030-60979230 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich.


Samstag, 5. Mai 2012, um 19.00 Uhr im Kulturstall

Consortium Artis unter der Leitung von Wolfgang Bensmann
"Romantische Serenaden im Mai"

Ariane Matzanke – Oboe, Barbara Hill – Flöte, Susanne Pudig – Klarinette,
Minoru Hirata-Komiya – Horn, Wolfgang Bensmann – Fagott, Emin Mamedov – Klavier
Mit Werken von Jacques Ibert, Wolfgang Amadeus Mozart, Theodore Lalliet und Ludwig Thuille

Mit großer Freude präsentiert das Schloß Britz in der diesjährigen Konzertreihe das Ensemble „Consortium Artis“. Das Ensemble wurde in den 90er Jahren von dem Fagottisten Wolfgang Bensmann mit der Absicht gegründet, die unterschiedlichsten Kunstrichtungen durch die Musik als Brücke miteinander zu verbinden, quasi zu vernetzen. Musik als Bindeglied und als Schnittstelle zu anderen Künsten. Das Ensemble stellt sich hier dem Publikum in einer rein instrumentalen Sextettbesetzung vor, ein Bläserquintett in Kombination mit dem Klavier. Eine besondere Kammermusikbesetzung, die erst im 19. Jahrhundert eingeführt wurde. Weil das Jahr 2012 das Jahr des Fagottes ist, wird dieses Instrument mit seinem weichen und dunklen Ton – der Bass unter den Holzblasinstrumenten – in jedem Programmteil maßgeblich beteiligt sein.

Mozart schrieb über sein Werk in einem Brief an seinen Vater, dass er das Quintett in Es-Dur für das beste halte, was er bisher geschrieben habe, und es gibt tatsächlich kaum eine Komposition in der Art, welche sowohl in der musikalischen Form als auch in der Interaktion zwischen den 5 Instrumenten so ausgewogen und vollkommen ist wie die von Mozart. Jacques Ibert schrieb die meisten seiner Werke im sogenannten neoklassischen Stil, so auch das hier vorgetragene Bläserquintett. Die Musik ist spritzig, mit sehr viel Charme und Witz! Über Theodore Lalliet ist sehr wenig bekannt, jedoch schrieb er einiges für Holzblasinstrumente, insbesondere für Oboe und Fagott. Eine traumhafte Musik, für Liebhaber romantischer Musik ein Genuss. Das Sextett (Klavier, Oboe, Flöte, Klarinette, Horn und Fagott) von Ludwig Thuille gehört zu den herausragendsten Werken seiner Gattung.

Emin Mamedov (Klavier) wurde in Baku als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Nach dem Studium in Baku, Moskau und St. Petersburg, arbeitete er als Dozent an der Hochschule für Musik und in der Philharmonie in Baku. Er trat in Klavier- und Kammerkonzerten in vielen Großstädten der früheren UdSSR auf, nahm an mehreren Klavierwettbewerben teil und ist Preisträger des Transkaukasischen Interpretenwettbewerbs. Bei mehreren internationalen Wettbewerben fungierte er als Begleiter. Seit 1991 lebt er in Berlin und leitet Klavierklassen an den Musikschulen Kreuzberg, Neukölln und der Hochschule in Cottbus. Er gastierte als Solist und Begleiter in mehreren Städten Deutschlands, in Österreich, Ungarn, Israel, dem ehem. Jugoslawien, Kanada, Australien, Frankreich, Spanien und China. Kritiker betonen seine große musikalische Ausdrucksfähigkeit, perfekte Technik mit sensiblem Anschlag und empfindungsreiche kompetente Interpretation. In Berlin spielte er in Klavier- und Kammerkonzerten in vielen prominenten Sälen, darunter Kammermusiksaal der Philharmonie, Schloß Britz, Schwartzsche Villa, Meistersaal, Palais am Festungsgraben u. a.

Barbara Hill studierte Flöte am Conservatorium ihrer Heimatstadt Auckland, Neuseeland. Sie gewann einen ersten Preis im dortigen Nationalen Kammermusik-Wettbewerb. Später studierte sie an der Guildhall School of Music in London bei Peter Lloyd, William Bennett und in Berlin bei James Galway. Nach dem Studium nahm sie Engagements in diversen Orchestern wie z.B. im Klagenfurter Stadttheater, Theater des Westens Berlin, Babelsberger Filmorchester etc. an. 2006 wurde sie von der Universität Shen Yang in Nordchina für Konzerte und Meisterkurse eingeladen und erhielt von dieser Universität eine Gast-Professur. Sie unternahm ausgedehnte Konzertreisen durch China, Süd-Korea und Neuseeland, wo sie auch als Solistin in mehreren Kammergruppen auftrat. An der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf arbeitet sie als Dozentin für Querflöte.

Minoru Hirata studierte an der Universität der Künste Berlin unter anderen bei Prof. Gerd Seifert (ehem. 1. Solohornist Berliner Philharmoniker). Neben seiner Dozententätigkeit an verschiedenen Berliner Musikschulen engagiert er sich auch international in unterschiedlichen Kammermusik-Emsembles. Während seines Studiums war er Mitglied des RIAS-Jugendorchesters, und auch nach dem Studium spielte er als ständige Aushilfe im Orchester der Deutschen Oper Berlin und diversen anderen Kulturorchester wie das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und die Jenaer Philharmoniker. Er tritt regelmäßig als Solist im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit einem Berliner Kammerorchester auf.

Der Fagottist Wolfgang Bensmann studierte in Berlin und ergänzte seine Ausbildung bei den Professoren William Waterhouse (London) und Marco Costatini (Rom). Nach der Orchestertätigkeit als Solo-Kontrafagottist im „Cape Town Symphony Orchestra“, Kapstadt (Südafrika) kehrte er nach Berlin zurück, um solistische Engagements in verschiedenen Orchestern Deutschlands anzunehmen. CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren sein Engagement für die zeitgenössische Musik. Zahlreiche Werke brachte er zur Uraufführung, wie die des Schweizer Komponisten Edward Staempfli, Adriane Hölszky, Hanning Schröder, Kurt Schwaen, um nur einige zu nennen. Neben seiner Tätigkeit als Solist und Orchestermusiker unterrichtet er u.a. an der Paul-Hindemith Musikschule in Berlin-Neukölln

Ariane Matzanke studierte nach Vorbereitung am „Julius Stern Institut“ bei Günter Zorn (ehem. Solooboist des DSO Berlin), Prof. Burkhard Glaetzner und Gregor Witt (Solooboist der Staatskapelle Berlin) an der Universität der Künste in Berlin. Sie nahm regelmäßig an Meisterkursen, insbesondere bei Prof. Günther Passin (ehem. Solooboist des DSO Berlin) und Jürgen Hollerbuhl (Soloenglischhornist des DSO Berlin) teil und ist mehrfache erste Preisträgerin verschiedener Musikwettbewerbe. Als stellvertretende Solooboistin war sie am Theatro „Giuseppe Verdi“ in Triest (Italien) tätig. Seitdem konzertiert sie in Berlin mit den Berliner Symphonikern. Sie wirkte an mehreren CD-Einspielungen verschiedener Orchester- und Kammermusikensembles mit und arbeitet außerdem als Instrumentalpädagogin in Berlin. Regelmäßige Solo- und Kammermusikkonzerte führen sie ins In- und Ausland.

Die Klarinettistin Susanne Pudig arbeitet als Klarinettenlehrerin an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln in Berlin und der städtischen Musikschule Potsdam. In ihren Konzerten tritt sie in verschiedenen Formationen auf. Hierbei widmet sie sich nicht nur der Klassik, sondern auch dem Klezmer.

Eintrittskarten zum Preis von 12, € (ermäßigt 7 €) sind im Vorverkauf im Schloß Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 030-60979230 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich.


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Übergabe des Gemäldes der Brüder Posin aus Neukölln an Bürgermeister Heinz Buschkowsky (April 2007)

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Gutshof Britz - immer einen Besuch wert

Das 300-jährige preußische Herrenhaus ist ein Juwel in der Berliner Schlösserlandschaft. Die historischen Räume zeigen sich im Gewand der Gründerzeit und werden für Ausstellungen, Konzerte und Gespräche genutzt. Gönnen Sie sich einen Spaziergang durch den 250-jährigen Gutspark. Unterwegs treffen Sie übrigens ein hübsches Mädchen. Es sitzt traurig auf einem Stein und schaut einem zerbrochenen Krug nach. Es ist das "Milchmädchen" - eine Nachfertigung der Plastik aus dem Garten von Zarskoje Selo.


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Adresse:
Gutshof mit Schloß Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin (Neukölln)
Fahrverbindungen: U 7 Parchimer Allee und mit Anschluß M46 Britzer Damm/Tempelhofer Weg;
M44 Britzer Damm/ Tempelhofer Weg; 181 Britzer Damm/Mohriner Allee.




   
 
 
Stand: 25.04.2012  Impressum  Seitenanfang